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Positionen zum Atomausstieg
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Ausgang der Bundestagswahl wird für die zukünftige Energiepolitik Deutschlands von großer Bedeutung sein. Werden in den nächsten vier Jahren sieben Reaktoren - wie im Atomgesetz vorhergesehen - vom Netz gehen, werden Laufzeiten verlängert oder gar neue Atomkraftwerke gebaut?
Dies sind Fragen, die junge Menschen beschäftigen. Entscheidungen in der Energiepolitik betreffen in besonderer Weise ihre Zukunft. Mehr als 80 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren sind dafür, bis 2021 oder früher aus der Atomkraft auszusteigen (Vgl. www.bmu.de/dossier_umweltbildung/content/43794.php). Die Mitbestimmung bei dieser wichtigen Frage ist ihnen aber verwehrt, weil sie noch nicht 18 sind und deshalb nicht wählen dürfen.
Sie kandidieren bei der Wahl am 27. September für den Deutschen Bundestag. Werden Sie gewählt, so vertreten Sie alle Bürgerinnen und Bürger Ihres Wahlkreises - auch jene, die noch nicht das Wahlrecht haben. Meine Frage deshalb an Sie: Wie werden Sie sich im Bundestag zur Frage des Atomausstiegs verhalten? Können sich junge Menschen darauf verlassen, dass alte Atomkraftwerke in den nächsten Jahren stillgelegt werden und die Nutzung sicherer und sauberer Energie aus Sonne, Wind und Wasser so gefördert wird?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Frage beantworten könnten. Wir möchten junge Menschen über die Positionen ihrer Abgeordneten informieren und möchten Ihre Antwort deshalb auf unserer Projektseite www.countdown2021.de veröffentlichen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Frederik Düpmeier
für die Bundesleitung der Naturfreundejugend Deutschlands
Schlagworte: CDU, Die Gruenen, Die Linke, FDP, SPD

