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Quelle: Die Linke

Der rotgrüne Atomkonsens von 2000 ist Nonsens

Klaus Ernst, Stellvertretender Parteivorsitzender der Partei DIE LINKE, Wahlkreis Schweinfurt

Sehr geehrte Herr Düpmeier,
Lieber Frederik,

vielen Dank für die unten stehende Mail. Leider war es mir insbesondere in der heißen Wahlkampfphase direkt vor dem 27. September nicht möglich, die Mail so kurzfristig zu beantworten. Da ich für das Engagement der Naturfreundejugend aber sehr dankbar bin, wollte ich euch trotzdem - nun leider nach der Wahl - noch antworten.

Wie in der gesamten LINKEN so habe auch ich eine klare Position für den Atomausstieg. Deswegen habe ich mich auch an der BUND-Aktion für eine atomfreie Zukunft beteiligt:

Das Wahlprogramm der LINKEN ist eindeutig: Der rotgrüne Atomkonsens von 2000 ist Nonsens, denn die garantierten Restlaufzeiten dienen zuallererst den Profitinteressen der Atomindustrie. Der Betrieb von Atomanlagen birgt jedoch unverantwortlich hohe Risiken; eine sichere Endlagerung von Atommüll für eine Million Jahre und mehr ist nicht zu gewährleisten. Das Fiasko in den Atommülllagern Asse und Morsleben zeigt, wie fahrlässig die bisherige Praxis ist. DIE LINKE fordert darum die unverzügliche und unumkehrbare Stilllegung aller Atomanlagen sowie ein Verbot für den Export von Atomtechnik.

DIE LINKE fordert:

  • vollständiger Umbau der Energiewirtschaft: erneuerbare Energien bis zur regenerativen Vollversorgung konsequent und schnell vorantreiben;
  • das Erneuerbare-Energien-Gesetz noch wirksamer ausgestalten
  • Wärme aus erneuerbarer Energie und Kraft-Wärme-Kopplung vorantreiben;
  • Einführung eines Energiesparfonds mit dem Fokus auf Förderprogramme für einkommensschwache Haushalte

Mit freundlichen Grüßen,

Romana Dietzold

MdB-Büro Klaus Ernst
Platz der Republik 1, 11011 Berlin

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Schlagworte: Die Linke

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