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Wie entsteht die Strahlung?
Kerne bestimmter Atomsorten sind instabil. Sie wandeln sich um und zerfallen. Dabei wird Strahlung freigesetzt:
Alphastrahlung besteht aus positiv geladenen Teilchen. Sie wird durch wenige Zentimeter Luft absorbiert und kann weder ein Blatt Papier noch die Haut des Menschen durchdringen.
Betastrahlung ist Teilchenstrahlung in Form von Elektronen. Sie durchdringen die Luft bis zu mehreren Metern und auch die menschliche Haut kann sie nicht aufhalten.
Gammastrahlung ist ähnlich dem Licht eine elektromagnetische Strahlung. Sie ist sehr energiereich und durchdringt sehr leicht verschiedene Materie. Zur Abschirmung benötigt man dicke Wände aus Blei oder Beton.
In einem Atomkraftwerk (AKW) treten alle Arten von Strahlung auf. Bei der Kernspaltung entsteht eine Vielzahl von radioaktiven Atomsorten, die ebenfalls instabil sind. Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig, um Menschen vor der Strahlung zu schützen. Die Reaktoren sind mit meterdicken Betonwänden umgeben.
Hochradioaktiver Atommüll wird in besonderen Stahlbehältern, den sogenannten Castoren gelagert und transportiert. Vollständig abschirmen lässt sich die Strahlung dennoch nicht.
Weitere Informationen
- Artikel zur Radioaktivität auf Wikipedia
- Broschüre des Bundesamts für Strahlenschutz zu Strahlung und Strahlenschutz


