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button_lbutton2button_r Wird Strom ohne Atomkraft teurer?

Der Strommix setzt sich in Deutschland im Wesentlichen aus vier Energiequellen zusammen. 2009 waren die Anteile 48 Prozent Kohle, 23 Prozent Kernenergie, 13 Prozent Gas und 16 Prozent Erneuerbare Energien. Was passiert nun, wenn der Anteil der Erneuerbaren Energien in den kommenden Jahren zunimmt und dafür Atomkraftwerke abgeschaltet werden?

 

Diagramm Strompreis

 

Der Preis für die Strombeschaffung macht nur etwa ein Drittel des Endpreises für VerbraucherInnen aus. Der Preis für die Strombeschaffung wird an der Strombörse ausgehandelt und richtet sich nach Angebot und Nachfrage. An Tagen mit sehr hohem Bedarf steigt er, weil Strom aus teuren Kraftwerken benötigt wird. An Tagen, an denen zum Beispiel viel Windenergie eingespeist wird, werden die teuren Kraftwerke nicht benötigt und der Preis kann sinken. Die Auswirkungen des Atomausstiegs auf den Endpreis für VerbraucherInnen lassen sich demnach schwer voraussagen. Die Studie „Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung“ geht bis 2050 von nur geringe Veränderungen im Strompreis aus. Dabei spielt es keine wesentliche Rolle, wie lange die Atomkraftwerke noch am Netz bleiben.

Nach einer Studie des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart ist der Strompreis 2030 bei einer Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke etwa 0,9 ct/kWh niedriger als bei einem Atomausstieg bis 2021.

Windenergie und Solarenergie verbilligen den Strompreis:

 

 

 

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