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button_lbutton1button_r Ein Blick auf die Stromrechnung


Wer einen eigenen Stromanschluss hat, freut sich in der Regel nicht besonders über die jährliche Abrechnung. Meistens steigen die monatlichen Abschläge und nicht selten ist auch noch eine Nachzahlung fällig. Glaubt man den VertreterInnen der großen Energiekonzerne, dann ist vor allem der Ausbau der Erneuerbaren Energien für die hohen Preise verantwortlich. Sie behaupten, dass längere Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke für niedrige Strompreise sorgen könnten. Was ist dran an dieser Argumentation? Ist Atomstrom wirklich so billig?

Zunächst einmal ist zu bedenken, dass die Kosten für die Stromerzeugung sich nicht direkt im Strompreis der Haushalte niederschlagen. Wir können heute unter einer Vielzahl von Anbietern wählen. Vergleicht man deren Stromtarife, so kostet eine Kilowattstunde (kWh) konventionellen Stroms im Schnitt 18 Cent, eine kWh reinen Ökostroms hingegen 20 Cent. Bei einem mittleren Jahresverbrauch von 1500 kWh zahlt man im Jahr durchschnittlich 400 Euro, egal ob man einen konventionellen oder einen Ökostromtarif wählt. Bei Ökostromanbietern ist häufig die Grundgebühr niedriger, so dass sich diese Tarife besonders für Haushalte mit geringem Verbrauch rechnen.

Ade EnBW, tschüss E.ON, lebwohl RWE - Naturfreunde bewegen