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button_lbutton1button_r Das unheimliche Erbe

Der jungen Generation wird ein unheimliches Erbe hinterlassen: Atommüll aus deutschen Atomkraftwerken (AKWs) strahlt über Hunderttausende von Jahren. Weil der ungeschützte Kontakt tödlich ist, muss er über einen unvorstellbaren Zeitraum von einer Million Jahren von Menschen und Natur abgeschirmt werden.

Alle bisherigen Versuche in Deutschland ein sicheres Endlager für Atommüll zu bauen sind gescheitert: In der Asse, einem ehemaligen Salzbergwerk in der Region Braunschweig, wurden 126.000 Fässer mit Atommüll versuchsweise deponiert. Heute ist das Lager mit seinen einsturzgefährdeten Kammern und austretender radioaktiver Lauge eines der größten Umweltprobleme Deutschlands. Auch das ehemalige Salzbergwerk Morsleben, das Atommüll aus der DDR und nach der Wiedervereinigung aus ganz Deutschland aufgenommen hat, ist einsturzgefährdet.

2002 wurde in Deutschland der Atomausstieg bis 2021 beschlossen. Doch noch laufen 17 Reaktoren und produzieren Tag für Tag Atommüll. Jeder Reaktor erzeugt im Jahr durchschnittlich 30 Tonnen hochradioaktive Abfälle. Nach Schätzung des Bundesamts für Strahlenschutz werden bis 2040 in Deutschland insgesamt 17.200 Tonnen hochradioaktive Abfälle anfallen – vorausgesetzt der Atomausstieg wird wie beschlossen umgesetzt. Falls die Laufzeiten der AKWs verlängert werden, wächst diese Menge weiter an.

Atommüll

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