Atomkraftgegner in Mecklenburg-Vorpommern setzen am Montag den Protest gegen einen Castor-Transport nach Lubmin (bei Greifswald) fort. Um 12:00 Uhr wollen sie vor das Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Stralsund ziehen.
Am Nachmittag des 29. November 2010 bekommt eine junge Frau (A.), die erst seit kurzem in Hannover wohnt, Besuch von einem Polizisten und wird das Ziel eines Anquatschversuches.
Im kommenden April jährt sich zum 25. Mal die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Aus diesem Anlass recherchierte die Berliner Journalistin und Autorin Merle Hilbk in den letzten zwei Jahren für ihr im März erscheinendes Buch ´Tschernobyl Baby: Wie wir lernten, das Atom zu lieben´ u.a. in der Ukraine, Weissrußland, Gorleben und auch in Obrigheim.
by Meuchefitz. Insgesamt 505 Behandlungen von »Verletzungen durch Polizeiübergriffe» hat die Sanitäter-Zentrale der Atomkraftgegner beim Castor-Transport zwischen dem 4. und dem 7. November erfasst.
Die baden-württembergische SPD will im Fall einer Regierungsbeteiligung mit der EnBW aus dem Atomkartell der vier großen deutschen Energieunternehmen aussteigen. ´Nach einem Regierungswechsel werden wir die EnBW dazu nutzen, Baden-Württemberg zum Vorreiterland bei erneuerbaren Energien zu machen´, kündigte der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Nils Schmid am Sonntag an.
Bei kaltem Nieselregen haben am Samstag in Greifswald Tausende Atomkraftgegner gegen den bevorstehenden Castor- Transport ins Zwischenlager Nord bei Lubmin demonstriert. Sie forderten zugleich einen Verzicht auf die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke.
Vier Castorbehälter mit hochradioaktivem Atommüll werden in der kommenden Woche über die Schiene aus dem französischen Cadarache zum atomaren ´Zwischenlager Nord´ nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern transportiert.
Energiekonzerne galten lange als Vorzeigeaktien im Dax: E.on und RWE standen für sichere Einkünfte und solide Dividenden. Doch 2010 ging den Papieren plötzlich der Saft aus - und viel deutet darauf hin, dass die guten Zeiten so schnell nicht wiederkehren.
Die Castoren von Ahaus nach Majak wurden von Atomminister Röttgen ´zunächst endgültig´ abgesagt, doch der Widerstand im Münsterland ebbt nicht ab: Heute demonstrierten vor dem Atommülllager Ahaus 700 Leute gegen Atommüllexport und Atomtransporte und für den sofortigen Atomausstieg.
Lateinamerika und vor allem Brasilien erleben einen neuen Atomkraftboom. Doch kaum jemand kennt dort die Gefahren. Das Uranium Film Festival Rio de Janeiro 2011 will dies ändern und die Menschen informieren.
Für eine Million Jahre soll radioaktiver Müll im Erdboden eingeschlossen werden. Doch Fragen über dessen sichere Lagerung erhitzen die Gemüter: Es herrscht ein diffuses Bild über die Tatsachen der nuklearen Endlagerung in Deutschland. Die Frage der wissenschaftlich-technischen Machbarkeit rückt dabei zu oft in den Hintergrund.
Der Atommülltransport nach Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) wird voraussichtlich in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember um Mitternacht die Elbbrücke vor Wittenberge (Prig-nitz) passieren. Das erfuhr die MAZ gestern aus Sicherheitskreisen.
Mit dem Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks wird voraussichtlich 2013 begonnen. Wie der russische Botschafter in Ankara, Wladimir Iwanowski, mitteilte, soll das AKW mit russischer Unterstützung in der Mittelmeer-Provinz Mercin errichtet werden.
Dass in Deutschland bis vor 20 Jahren im großen Stil Uran abgebaut wurde, spielt in der heutigen Diskussion über Atomkraft keine Rolle. Inzwischen wurde die Drecksarbeit in andere Teile der Erde ausgelagert: Kanada, Australien oder mehrere Länder Afrikas. Der Dokumentarfilmer Joachim Tschirner hat sich deshalb auf eine weite Reise begeben: von den Sanierungsgebieten der Wismut zu den Uranminen in aller Welt.
Mehrere Dutzend Umweltgruppen und -verbände aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben vor dem Atommüll-Zwischenlager in Ahaus protestiert. Nach der Verhinderung von Castor-Transporten von Ahaus ins russische Majak richtete sich die Demonstration gegen die von Bundespräsident Wulff unterzeichnete Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke.
Ägypten will bis zum Jahr 2019 das erste von insgesamt vier geplanten Atomkraftwerken in Betrieb nehmen. Die weiteren Reaktoren sollen bis 2025 fertiggestellt sein, wie Elektrizitätsminister Hassan Youniss am Samstag mitteilte.
Der erste Castor-Transport aus Ahaus in den Nordosten wird von Protesten begleitet: 3000 demonstrierten am Samstag in Greifswald - trotz winterlicher Temperaturen.
Der Landtagsabgeordnete der Linksfrakton im Niedersächsischen Landtag, Kurt Herzog, wies darauf hin, dass auch im Umfeld um die Atomanlagen in Gorleben in den vergangenen Jahren deutlich weniger Mädchen geboren wurden als Jungen.
Mehrere Tausend Atomkraftgegner haben heute in Greifswald lautstark gegen den anstehenden Castor-Transport demonstriert. Er soll ins Zwischenlager Nord bei Lubmin. Die Protestler forderten außerdem von der Bundesregierung, auf die beschlossene Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken zu verzichten.
Beim bevorstehenden Castor-Transport durch Brandenburg sollte die rot-rote Landesregierung Störer an möglichen Kosten für Polizeieinsätze beteiligen. Das forderte Sven Petke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Potsdamer Landtag, am Samstag.
Die baden-würtembergische SPD will im Fall einer Regierungsübernahme nach der Landtagswahl 2011 die beiden älteren Atomkraftwerke in Neckarwestheim und Philippsburg rasch abschalten. «Die Richtschnur ist der rot-grüne Atomkonsens», sagte der SPD- Spitzenkandidat Nils Schmid der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Nach den jüngsten Umfragen können Grün und Rot eine Mehrheit nach der Landtagswahl erreichen.
Mehrere Tausend Menschen haben am Wochenende friedlich gegen den bevorstehenden Castor-Transport zum Atommüll-Zwischenlager Nord bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern protestiert. In Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) gingen am Samstag rund 2.800 Menschen auf die Straße, in Freiburg zählte die Polizei in der Spitze etwa 600 Teilnehmer an einem unangemeldeten Protestmarsch.
Auftaktdemonstration zum Castortransport ins Zwischenlager Nord bei Greifswald - Anti-Atom-Bündnis Nord-Ost fordert Absage des CASTOR-Transportes in das vorpommersche Zwischenlager Nord
Wenige Tage vor dem geplanten Castor-Transport zum atomaren Zwischenlager Nord bei Lubmin demonstrieren in Greifswald etwa 2.800 Atomkraftgegner friedlich für eine Umkehr in der deutschen Atompolitik.
Tausende Atomkraftgegner haben am Sonnabend in Greifswald lautstark gegen den bevorstehenden Castor-Transport ins Zwischenlager Nord bei Lubmin demonstriert. Die Demonstranten forderten zugleich den Verzicht auf die beschlossene Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV betrug die Zahl der Teilnehmer rund 2.000. Die Organisatorin Ulrike Berger vom Anti-Atom-Bündnis Nordost sprach dagegen von 2.800 Teilnehmern. Im Vorfeld waren rund 4.000 Atomkraftgegner in der Hansestadt erwartet worden.
Der erste Castor-Transport in den Nordosten wird von Protesten begleitet: Mehr als 3000 Menschen demonstrierten am Samstag in Greifswald - trotz winterlicher Temperaturen.
Seit einigen Wochen läuft im Auftrag des Deutschen Atomforums in der Presse sowie öffentlichen Plakatanzeigen die Kampagne ´Klimaschützer unter sich´. Gezeigt werden dabei Fotos von Windparks in der Nähe von Atomkraftwerken. Der Anzeigentext stellt Wind- und Atomenergie als technisch wie auch umweltpolitisch besonders vorteilhafte Partner auf dem Wege in eine nachhaltige Energiezukunft dar.