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Generationengerechte Energiepolitik: Deutscher Bundesjugendring fordert schnellen Atomausstieg

Junge Menschen haben Sorge um ihre Zukunft. Die im Deutschen Bundesjugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände und Jugendringe beschreiben mit dieser Position ihre Vorstellung einer generationengerechten Energiepolitik. Die Arbeit der Jugendverbände orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Die Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen spielt gegenwärtig eine wichtige Rolle – auch im globalen Zusammenhang.

Phantom Stromlücke - Studie des Umweltbundesamtes

Die Stromversorgung ist sicher – trotz Atomausstiegs und ohne in den nächsten Jahren zusätzliche fossile Kraftwerke ohne Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bauen zu müssen. Das ist Ergebnis der aktuellen UBA-Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit“. Um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich die Stromversorgung grundlegend wandeln: mehr erneuerbare Energien, weniger Stromverbrauch durch mehr Effizienz, Ausbau der KWK und eine Verlagerung hin zu weniger CO2-intensiven Brennstoffen wie Gas

Bildungsstreik und Atomausstieg

Im Herbst 2009 entdecken viele junge Menschen wieder den Spaß an der politischen Aktion. Zwei große Protestwellen rollen durch das Land. Das schlechte deutsche Bildungssystem und die unverantwortliche Verlängerung von Laufzeiten von Atomkraftwerken treiben die Menschen massenhaft auf die Straße. Auf dem Countdown-2021-Multiplikatorentreffen verfassten die TeilnehmerInnen eine Solidaritätsbekundung an die Bildungsstreikenden.

Multiplikatorentreffen und Demo in Berlin

Vom 4. bis 6. September 2009 fand das erste Multiplikatorentreffen des Projekts Countdown 2021 in Berlin statt. 20 TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland entwickelten zahlreiche Aktionsideen. Höhepunkt war die Teilnahme an der großen Anti-Atom-Demo am Samstag mit über 50.000 AtomkraftgegnerInnen.

Ade EnBW, tschüss E.ON, lebwohl RWE - Naturfreunde bewegen